Agility ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Mensch und Hund gemeinsam. Die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Hund werden gefestigt, was sich dann auch im Alltag positiv bemerkbar macht. Schon in einer Welpenschule können die Welpen und Junghunde in speziellen Kursen durch einfühlsame Trainer auf die Hindernisse vorbereitet werden. Aber selbst noch ein ausgewachsener Hund kann Agility erlernen. Agility ist für jedermann geeignet auch für Kinder und ältere Leute. Den beiden letzteren sollte aber die Möglichkeit gegeben werden sich in ihrem Leistungsstand mit ihresgleichen zu messen. Alle Hunde können Spaß am Agility haben, steckt man die Ziele nicht zu hoch und hat einfach gemeinsam Spaß daran. Agility is fun!
Da im Agility ohne Leine gearbeitet wird und sie nur beim Anlernen der Hindernisse als Hilfsmittel benutzt wird, ist ein guter Grundgehorsam von Nutzen. Mit einem gut ausgeprägtem Spieltrieb und großen Appetit auf Leckerlis kann man den Hund prima motivieren und auch nach getaner Arbeit belohnen. Der Übungsplatz sollte mindestens eine Fläche von 20x40m haben, um auch später mal Turniere austragen zu können. Wettkämpfe finden in der Regel im Freien statt, gelegentlich auch in der Halle.
Um ein Sporttraining wie Agility absolvieren zu können, müssen Hund und Halter physisch fit sein. Das Training macht viel Spaß und tut Ihrem Hund geistig und körperlich gut. Agility ist ein erzieherisches und sportliches Spiel, das viel Harmonie zwischen Ihnen und Ihrem Hund voraussetzt. Ein Agility - Parcours besteht aus einer Reihe von Hindernissen, die Ihr Hund nach Ihrer Aufforderung in möglichst kurzer Zeit meistern muss.
Für welche Hunde ist Agility geeignet?
Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland ein Netzwerk von Vereinen, in denen Agility trainiert wird. Der VDH e.V. (Verband für das Deutsche Hundewesen, Info-Nr. 02 31/56 50 00) in Dortmund kann Ihnen einen Verein in Ihrer Nähe nennen. Das Schöne an dieser Sportart ist, dass die Freude am Spiel und an der Teamarbeit mit dem Hund im Vordergrund steht. Natürlich gibt es auch die ganz Ehrgeizigen, die Ihren Hund zu immer mehr Leistung anspornen, aber die meisten haben einfach Spaß am spielerischen Wettkampf mit Gleichgesinnten und da spielt es keine so große Rolle, wie der Hund abgeschnitten hat. Im Gegenteil, die große Mehrheit der Agility sportler steht auf dem Standpunkt: Fehler macht nur der Mensch, nicht der Hund! Und wer schon einmal gesehen hat, wie bei einem Wettkampf ein Teilnehmer mit seinem schon längst disqualifizierten Hund den Parcours zu Ende läuft, um ihm nicht das Erfolgserlebnis zu nehmen, und ihn anschließend überschwänglich lobt, der wird bald vom Agility -Virus infiziert sein, denn kaum irgendwo sieht man so viele glückliche Hunde wie auf dem Agility -Platz!
Für weitere Informationen empfehlen wir die Zeitschrift "Agility-Welt" vom Minerva-Verlag oder das Buch "Hundespaß Agility" von H.G. Hertrich, erschienen im Kosmos-Verlag oder Sie fragen einfach eine Hundeschule in Ihrer Nähe.
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