
Jedem Hundebesitzer graut es vor dem einen Tag, dem Tag an dem es Abschied nehmen heißt. Abschied von einem vierbeinigen Freund, einem treuen Begleiter und loyalen Gefährten.
Es Scheint einen innerlich zerreißen zu wollen, der Schmerz ist nicht geringer als beim Verlust eines lieben Menschen. In Hinblick auf die langjährige Freundschaft auch kein Wunder, allerdings können dies meist nur Tierbesitzer verstehen, werden von anderen mitleidig belächelt.
Das Buch „Der Verlust eines Hundes“ nimmt seinen Leser an die Hand und führt ihn einfühlsam durch den ersten Schmerz und die verschiedenen Stadien der Trauer. Man merkt sofort, dass es der Autorin Elli H. Radinger ein großes Bedürfnis war, dieses Buch zu schreiben. Äußerst sensibel geht sie mit diesem traurigen Thema um, schreibt ihre eigenen Gefühle beim Tod eines geliebten Tieres auf. Worte in denen sich der Leser immer und immer wieder findet, sich verstanden fühlt. Ein Umstand, der der Autorin fehlte, als sie sich nach 15 Jahren von ihrem geliebten Hund trennen musste.
„Der Verlust eines Hundes“ unterstützt dem Leser neben der Trauerbewältigung auch bei der Planung des Begräbnisses und beschäftigt sich mit Fragen über die Unsterblichkeit der Seele.
Mit viel Feingefühl berichtet Elli H. Radinger über ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Erlebnisse rund um den Tod ihres Hundes. Sie zeigt Wege auf, wie man es schafft, durch den Schmerz hindurchzugehen und gestärkt aus dem Leid hervorzukommen.
Liest man ihre Zeilen, fühlt man sich verstanden und erkennt vor allem eines:
Man ist nicht allein!