Man nennt es Hitze, Läufigkeit oder sagt, die Hündin sei heiß. Aber woran
erkenne ich die fruchtbare Zeit der Hündin und wie schütze ich sie vor
liebestollen Rüden?
Hündinnen werden in der Regel zweimal im Jahr läufig. Die erste Läufigkeit
einer Hündin tritt meistens zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat
ein, manchmal aber auch erst später. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn
ihre Hündin mit 18 Monaten immer noch nicht läufig war. Oft sind es gerade
Hündinnen großer Rassen, die etwas länger dafür brauchen. Die Dauer der
Läufigkeit beträgt in der Regel etwa drei Wochen und wiederholt sich im
Schnitt alle sieben Monate.
Der Beginn der Läufigkeit (Proöstrus)
Der Hundehalter selbst bemerkt die ersten Anzeichen der Läufigkeit dadurch,
dass die Rüden auf einmal gesteigertes Interesse an der Hündin zeigen. Auch
setzt die Hündin verstärkt ihre "Marken" ab, was im normalen Alltag nicht der
Fall ist. Auch wird sie sich jetzt öfters an ihrem Geschlechtsteilen putzen.
Auch der Genitalbereich der Hündin verändert sich in diesem Stadium, die
äußeren Geschlechtsorgane schwellen deutlich an.
Das ist bei langhaarigen Rassen oftmals schlecht zu erkennen, bei kurzhaarigen
aber kaum zu übersehen. Bevor man die ersten Blutstropfen wahrnimmt, können
ein paar Tage vergehen und oft sind die Hündinnen so reinlich, dass sie diese
gänzlich weglecken. Kommen in dieser Phase aufdringliche Rüden in die Nähe der
Hündin, so setzt sie sich meist züchtig hin oder beißt die Interessenten sogar
ab.
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