Die wirklich "heiße" Zeit(Östrus), ist in der Regel zwischen dem 9. und 15.
Tag. Jetzt heißt es aufgepasst, damit es keinen unerwünschten Nachwuchs gibt.
Das bisher recht dunkelrote Blut nimmt eine hellere Färbung an (wässrig,
hellrosa). Je näher der befruchtungsfähige Zeitpunkt kommt, desto heller wird
das Blut.
Auch an der Haltung der Hündin wird dieser Zeitpunkt deutlich erkennbar, denn
sie bietet den Rüden ihr Hinterteil an und stellt ihre Rute zur Seite.
Wie schützt man sich vor "aufdringlichen" Rüden?
Der Fachhandel bietet verschiedene Sprays an, mit denen man die aufdringlichen
Rüden abhalten kann, indem man das Hinterteil der Hündin damit einsprüht. Auch
Eingangsbereiche wie Haustüren und Gartentore können eingesprüht werden,
allerdings verfliegt der Duft im Außenbereich sehr schnell.
Ein solches Spray lässt sich auch schnell selber mischen. Besorgen Sie sich
ein kleines Sprühflasche und ein Fläschchen mit Teebaumöl. Mischen Sie das Öl
mit Wasser und voila, schon haben Sie ein Abwehrspray.
Teebaumöl ist im Allgemeinen ja als Mittel für alles bekannt, praktisch ist in
diesem Fall, dass Hunde diesen Duft nicht mögen.
Haben Sie kein Teebaumöl zur Hand, dann geht es zur Not auch mit Zitronen-
oder Limonenöl. Verlassen sollte man sich allerdings nicht auf solche
Mittelchen, denn der Duft einer läufigen Hündin dringt auch durch solche
Duftbarrieren.
Auch bei Ihren Spaziergängen sollten Sie Ihr Verhalten ändern, denn der Duft
einer "heißen" Hündin lockt auch Rüden von weiter her an. Es gibt wahre
Streuner, die auch die Geduld haben, tagelang in der Nähe ihrer Wohnung zu
verweilen. Lassen Sie Ihre Hündin nur dann freilaufen, wenn weit und breit
kein Hund zu sehen ist.
Auch ist es ratsam, beliebte Hundewiesen zu meiden. Ich rufe Rüdenbesitzern
schon von weitem zu, dass meine Hündin läufig ist, denn oft ist es auch in
deren Sinne, einen Kontakt zu vermeiden, denn viele Rüden werden regelrecht
krank und leiden unter Liebeskummer.
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