Kilometerlange Strände, Sand, soweit das Auge reicht und nirgends ein Hundeverbotsschild - Dänemark ist ein Urlaubsparadies für Hund und Halter.
Viele Hundebesitzer zieht es mit ihren vierbeinigen Freunden im Urlaub ans
Meer. Aber wen wundert es, denn Strandurlaub bedeutet für Hund und Halter
grenzenloser Spaß kombiniert mit einer Portion Erholung. Im Wasser herumtoben,
im Sand buddeln, sich nach Herzenslust auszutoben, das alles verspricht ein
ordentliches Vergnügen zu werden, wenn man denn ein paar Tipps und Regeln
befolgt.
Bevor man gesattelt und gespornt zum Strand aufbricht, sollten nicht nur
Getränke und Sonnenschutz für die Zweibeiner eingepackt, sondern auch an den
vierbeinigen Freund gedacht werden.
Auch der Hund bekommt am Strand eine trockene Kehle und um zu vermeiden, dass
er das Meerwasser aufschlabbert, ist es unerlässlich eine Wasserschüssel und
Frischwasser, einzupacken.
Aufgrund des hohen Salzgehaltes kann Meerwasser sonst zu starkem Erbrechen und
Durchfällen führen und der Strandbesuch nicht in guter Erinnerung bleiben.
Während Herrchen und Frauchen sich unter Sonnenschirmen mit Sonnenmilch
versorgen, liegen viele Hunde schutzlos in der Sonne herum. Auch Hunde neigen
zu Sonnenstichen und Überhitzungen, können ebenso einen Sonnenbrand bekommen
wie wir Menschen, wenn sie der Sonne schutzlos ausgeliefert sind.
Mit einer Strandmuschel oder einem Sonnenschirm kann man Hund und Mensch ein
wenig Schatten verschaffen. Eine kleine Abkühlung verschafft auch eine in
einen Sandberg gebuddelte Sandkuhle. Viele Hunde machen dies schon rein
instinktiv und verschaffen sich durch die tiefer liegenden Sandschichten eine
kühlere Liegefläche.
Bei Urlaub in südlicheren Regionen ist generell davon abzuraten, den Hund im
Vorfeld zu scheren. Das Fell bietet eine natürliche Wärmeisolation gegen heiße
Außentemperaturen und sollte auch bei langhaarigen oder dunkelhaarigen Hunden
nicht gekürzt werden.
Und wer über Sonnencreme für Hunde scherzen mag, der hat noch nie einen Hund
mit Sonnenbrand gesehen. Gerade Hunde mit sehr hellem oder dünnem Fell neigen
dazu und sollten mit Sonnencreme für Babys eingecremt werden. Auch Hunde mit
Pigmentflecken und hellen Nasenspiegeln benötigen diesen Schutz.
Hunderassen wie beispielsweise der Dalmatiner haben wenig bis gar keine
Unterwolle und dazu noch extrem kurzes Fell. Ihre Haut ist daher der Sonne an
vielen Körperstellen schutzlos ausgeliefert. Neben der Sonnencreme ist hier
besonders auf ausreichend Schatten zu achten.
Platz finden sollte in der Strandtasche auch ein kleines „Erste Hilfe Set“,
denn leider birgt das Tollen und Toben im Sand auch ein paar
Verletzungsgefahren für Hundepfoten. Neben Muscheln und scharfkantigen Steinen
sind leider auch Scherben am Strand aufzufinden. Da ist es sinnvoll ein wenig
Verbandsmaterial dabei zuhaben, sei es nun für Menschenfuß oder Hundepfote.
Im Glauben, dass jeder Hund eine absolute Wasserratte ist, werden einige
Hundebesitzer am Strand eines besseren belehrt. Es gibt Hunde, die das Wasser
absolut meiden und selbst bei großer Hitze nicht in das kühle Nass gehen
werden. Bei solchen Kandidaten sollte man keinerlei Zwang ausüben und den Hund
selbst wählen lassen, ob er nun ins Wasser gehen mag oder nicht.
Wer meint, er müsse seinem Hund eine Abkühlung verschaffen, kann dies entweder
mit Beinduschen von unten nach oben versuchen oder dem Hund ein kaltes,
feuchtes Tuch auflegen.
Nach einem Strandbesuch mit Bad im Meer sollte man, wenn es denn die
Möglichkeit dazu gibt, die Salzreste aus dem Fell entfernen. An einigen
Strandbädern gibt es dazu praktischerweise spezielle Hundeduschen, sodass man
die Prozedur direkt Vorort hinter sich bringen kann.
Empfindlichen Hunden sollte man an besonders windigen Tagen nach einem
ausgiebigen Bad das Fell trocken rubbeln.
Nimmt man sich diese Ratschläge zu Herzen, wird man eine unbeschwerte
Strandzeit genießen können!
|