
Viele Tierhalter möchten auch ihrem geliebten Haustier in der Vorweihnachtszeit und an den Festtagen etwas Gutes tun. Aber was oft gut gemeint ist, kann für das Haustier zur Gefahr werden.
So sollten Tierfreunde und Tierfreundinnen darauf verzichten, zusätzliche Leckereien von den Weihnachtstellern oder der Festtafel zu verfüttern. Das Füttern von gewürzten Speisen und weihnachtlichem Süßkram, kann bei Haustieren zu Verdauungsstörungen, bis hin zu Vergiftungen führen, die dann schnell beim tierärztlichen Notdienst enden können.
Wer seinem Tier einen weihnachtlichen Genuss verschaffen möchte, der findet im Fachhandel entsprechende Köstlichkeiten, die auf die Bedürfnisse der pelzigen und gefiederten Hausgenossen abgestimmt sind.
Auch Spielzeug für Haustiere sollte sorgfältig ausgewählt sein, denn auch diese können oftmals Verletzungsgefahren bergen.
Der beliebte Laserpointer als Jagdspielzeug für Katzen, kann bei den Samtpfoten sowie bei anwesenden Menschen starken Verbrennungen im Auge führen, wenn der Lichtstrahl auf das Auge trifft.
Zu kleine Spielzeuge, wie Bälle oder Quietschtiere, können im Eifer des Gefechts schnell verschluckt werden, die Quieken in solchen Quietschies sind aus Hartplastik und neigen dazu zu zersplittern.
Viele Bälle, Kauspielzeuge und vermeintlicher andere Spaßprodukte, wie zum Beispiel Laserpointer, bergen Gefahren für das Tier. Zudem sind Weihnachtsschmuck und Kerzenwachs oft Quellen unnötigen Tierleids zur Weihnachtszeit.
Bei Kleintieren ein beliebtes Geschenk, aber alles andere als tiergerecht, sind Röhrensysteme aus Plastik. In diesen Plastikröhren können die Tiere zum Teil stecken bleiben und sogar ersticken. Auch Hamsterräder aus Kunststoff sind für eine Käfigausstattung ungeeignet, sie sind oft scharfkantig und somit verletzungsträchtig, zum anderen nagen die munteren Vierbeiner den Kunststoff gern an, was beim Verschlucken zu gefährlichen inneren Verletzungen führen kann.
Ein Plastikvogel oder Spiegel mag das schlechte Gewissen eines Vogelhalters beruhigen, dem Tier ersetzen diese Utensilien jedoch nicht den für das Wohlbefinden unerlässlichen Artgenossen.
Wer mit diesem Wissen bei der Bescherung auch an die Bedürfnisse seines Tieres denkt, wird das Weihnachtsfest mit seinem tierischen Freund genießen können.